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Essentielle Aminosäuren und ihre Eigenschaften

Isoleucin kann dem zentralen Nervensystem verschiedene Botenstoffe liefern. Zudem ist Isoleucin entscheidend für den Muskelaufbau. Lebensmittel, die eine erhöhte Konzentration von Isoleucin aufweisen sind Cashewkerne, Erdnüsse, Linsen, Erbsen, Rindfleisch, Hühnchen, Garnelen sowie Käse. Valin hat die Aufgabe den Blutzucker im Körper zu regulieren sowie diverse Botenstoffe an das Gehirn zu transportieren. Außerdem unterstützt sowie stärkt Valin das Immunsystem. Lebensmittel, die verstärkt Valin beinhalten sind Dinkelmehl, Haferflocken, Thunfisch, Hefe, Eier, Käse, Hühnchen. Methionin ist am direkten Aufbau von Eiweißen im Körper beteiligt, sowie vorbeugend gegen Harnwegsinfektionen. Methionin ist in Paranüssen, Fisch, Leber sowie Eiern enthalten. Ebenfalls für den Muskelaufbau verantwortlich gezeichnet wird Leucin. Lebensmittel mit erhöhter Konzentration an Leucin sind: Erdnüsse, Mandeln, Sojabohnen, Erbsen, Käse, Thunfisch, Hühnerbrust sowie Rinderleber.



Wandel von Aminosäuren

Mit der Aminosäure Tryptophan kann der Körper das Glückshormon Serotonin sowie das Schlafhormon Melatonin herstellen. Zudem ist Tryptophan wichtig für die Funktion der Leber. Zu finden ist es beispielsweise in Karotten, Tomaten, Bananen sowie Spinat. Die Aminosäure Lysin ist für den Erhalt des Binde- sowie Muskelgewebes zuständig. In der Synthese entsteht aus Lysin Carnitin, was besonders gerne zum Abnehmen sowie zum Muskelaufbau eingesetzt wird. Lebensmittel, wie etwa Bohnen, Orangen, Mandarinen sowie Sellerie enthalten Lysin. Phenylalin kann die Bildung von Blutkörperchen (sowohl weiße als auch rote) unterstützen sowie zur Nierenfunktion dienen. Soja, Schweinefleisch, Lachs, Eier, Kürbiskerne sowie Kuhmilch enthalten eine größere Menge von Phenylalin. Threonin kann vom Körper zu Glycin umgewandelt werden, welches die Nerven beruhigen kann. Zudem wirkt Threonin unterstützend beim Aufbau der Knochen sowie bei der Bildung von Antikörpern, um das Immunsystem zu kräftigen. Threonin ist beispielsweise in den folgenden Lebensmitteln enthalten: Papaya, Karotten, Blattspinat.



Semi-essentiell: Arginin und Tyrosin

Tyrosin sowie Arginin, können im Säuglingsalter noch nicht vom Körper selbst produziert werden, sodass sie als semi-essentiell bezeichnet werden. Arginin ist für seine unterstützende Funktion beim Muskelaufbau bekannt. Zudem soll Arginin das Wachstum des Körpers fördern können. Aus Tyrosin werden wichtige Hormone der Schilddrüse gebildet.



Muskelaufbau fördern

Vielfach bieten verschiedene Händler Sportlern Pulver sowie Getränke mit dem Versprechen an, dass durch die enthaltenen Aminosäuren die Muskeln fortan sprießen werden. Aminosäuren sind unabdinglich für den Körper, jedoch keine Wundermittel. Ohne sportliche Betätigung können auch Aminosäuren nicht den gewünschten Muskelaufbau herbeizaubern. Allerdings kann die richtige Kombination von Aminosäuren in angemessener Konzentration durchaus unterstützend wirken. Gerade nach einem intensiven Training wird der Körper deutlich höher belastet als zuvor. Direkt nach einer solchen Belastungsphase ist dem Körper möglich, etwa die dreifache Menge an Aminosäuren im Muskel aufzunehmen als zuvor. In der Regenerationsphase sollten im Blut alle erforderlichen Aminosäuren vorhanden sein, um den Muskelaufbau möglicherweise positiv zu unterstützen.



Aminosäuren und Fitness

Gerade unmittelbar nach dem Training wäre daher für Sportler ein idealer Zeitpunkt, um dem Körper Aminosäuren zuzuführen. Auch direkt vor dem Training kann die zusätzliche Einnahme von Aminosäuren sinnvoll sein, um eine vorzeitige Ermüdung möglicherweise zu verzögern. Doch empfehlen Experten, Nahrungsergänzungsmittel genau unter die Lupe zu nehmen und das enthaltene Aminosäurenprofil zu überprüfen. Zeitgleich ist es ratsam, mit der Einnahme von Aminosäuren viel Wasser zu trinken, da der Körper Proteine in zu großer Menge nicht verwerten kann. Diese werden dann als Harnstoff über die Nieren ausgeschieden. Um die Nieren nicht unnötig zu belasten, sie außerdem in ihrer Funktion zu unterstützen sollte dem Körper zeitgleich ein erhöhtes Maß an Flüssigkeit zugeführt werden.



Mit Aminosäuren abnehmen

Nicht nur zum Muskelaufbau auch zum Abnehmen nehmen Aminosäuren eine wichtige Rolle für die verschiedenen Prozesse im Körper ein. Bestimmte Aminosäuren können den Organismus möglicherweise gezielt dazu anregen, Hormone zu produzieren, welche Unterstützung bei der Fettverbrennung leisten können. Doch genau wie auch schon beim Muskelaufbau erwähnt, sollten auch beim Abnehmen von Aminosäuren keine Hexereien erwartet werden. Zum Abnehmen können Aminosäuren in exakter Dosierung unterstützend wirken. Voraussetzung, um dauerhaft Gewicht zu verlieren sowie Fett in Muskelmasse zu wandeln, sind jedoch weiterhin sportliche Betätigung sowie eine Umstellung der Ernährung. Aminosäuren, die beim Abnehmen möglicherweise unterstützende Wirkung zeigen können, können entweder direkt als Nahrungsmittel oder auch als Nahrungsergänzung in Pulver- oder Tablettenform den Körper verabreicht werden. Beliebt zum Abnehmen ist vor allem Carnitin aus der Synthese der Aminosäure Lysin. Carnitin kann einerseits den Muskelaufbau fördern, gleichzeitig aber auch die Verbrennung von Fettreserven im Körper positiv beeinflussen. Dazu wird auch die Aminosäure Arginin gezählt, die zusammen mit Lysin das Wachstumshormon unterstützen kann. Dieses wandelt während des Regenerationsprozesses Schlaf Fett in Energie um.



Hungergefühl beeinflussbar?

Die Aminosäure Phenylalanin kann Wirkung auf ein Hormon im Magen-Darm-Trakt zeigen, das sogenannte Cholecystokinin. Dieses ist am Gefühl der Sättigung beteiligt, womit auch das Hungergefühl beeinflusst werden kann. Auch in der Schilddrüse werden diverse Hormone hergestellt, die ebenfalls Aufgaben im Fettabbau übernehmen. Hierzu werden diese Hormone stetig zum Blut bereichert. So führen sie zu einer Erhöhung der Temperatur im Körper, zu einer Steigerung des Herz-Kreislauf-Systems sowie einer Förderung des Fettabbaus und damit auch zu einer Erhöhung des Grundumsatzes. Damit sich diese wichtigen Hormone in der Schilddrüse bilden können ist neben Jod die Aminosäure Tyrosin ausschlaggebend. Fazit: Auch im Bereich Ernährung sowie zum Abnehmen ist es für den Körper notwendig, dass er alle benötigten Aminosäuren in ausreichender Menge regelmäßig erhält.


Aminosäurequellen in unserer Nahrung

Es gibt tierische und pflanzliche Quellen für Protein bzw, Eiweiss, das unser Körper in einzelne Aminosäurebausteine zerlegt, um daraus wieder die benötigten Körperproteine zusammenzusetzen.

Quellen für tierisches Eiweiss sind z. B.:
Eier, Milchprodukte (Käse, Butter, Yoghurt, Milch etc.), Fleisch, Fisch

Quellen für pflanzliches Eiweiss sind u. a.
Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Sojaprodukte, Algen, Samen, Gewürz- und Salatkräuter wie Kresse, Brennessel, Sauerampfer und Schnittlauch.

Eiweiss-Nahrungsergänzungen werden i. a. aus Molke (tierische Quelle) oder Soja (pflanzliche Quelle) hergestellt.

Tierisches Eiweiss kann teilweise besser verstoffwechselt, d. h. verwertet werden, allerdings entstehen bei der Verstoffwechslung saure, d. h. für den Körper giftige Abbauprodukte. Nur ein Teil der Nahrungsproteine kann von unserem Körper überhaupt verwertet werden, der Rest wird unverdaut ausgeschieden werden. Kein einziges Nahrungsmittel enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren in der optimalen Zusammensetzung. Es gibt jedoch Nahrungsmittelkombinationen, die sich gut ergänzen, z. B. Kartoffeln und Quark oder Reis und Bohnen. Zusammen wird so eine grössere Menge der 8 essentiellen Aminosäuren erreicht. Nur so lange alle vorhanden sind, kann unser Körper Protein aufbauen verwerten.


[Bild: proteinbedarf.jpg]



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